TOURISMUS | Rainer Flaig, CEO der Saastal Bergbahnen, wehrt sich gegen die Vorwürfe «Gerüchte werden von Neidern erfunden» – Walliser Bote 3.11.16

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Quelle: https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/verwaltungsrat-auf-fuenf-mitglieder-reduziert-20160305-0/

Wiegelt ab. Rainer Flaig, VR-Delegierter und CEO der Saastal Bergbahnen, wehrt sich gegen die happigen Vorwürfe, die aus seiner Sicht aber gegenstandslos seien. 
Foto: Walliser Bote

rainer flaig, ceo bergbahnen saas-fee Kameradatum: 2010:04:19 14:19:58

Saastal. Rainer Flaig, Delegierter des Verwaltungsrates der Saastal Bergbahnen AG, und Gilbert Loacker, Direktor der Mountain Marketing AG, betonen, die dank der Aktion gewonnenen Datensätze bleiben vollumfänglich und ausschliesslich im Besitz der Saastal Bergbahnen.

Haben die Saastal Bergbahnen AG mit der Mountain Marketing AG einen Deal geschlossen, der sehr zum Schaden der gesamten touristischen Destination des Saastals wäre, so wie dies von anonymer Seite aus behauptet wird? Dies die grosse Gretchenfrage.

«Leider gibt es Neider und Störfeuer»

«Das sind leider die vielen Gerüchte, die immer wieder entstehen, wenn gute Projekte umgesetzt werden. Gerüchte werden immer von Neidern erfunden und von anderen einfach weiter rausgetragen. Alle während unserer Aktion generierten Datensätze bleiben selbstverständlich im Besitz von uns. Die Mountain Marketing AG darf die Datensätze nur für unsere Gesellschaft benutzen. Und wenn wir die Zusammenarbeit einst beenden sollten, gehen die Datensätze vollumfänglich an uns zurück», betont Rainer Flaig, seines Zeichens CEO und Verwaltungsratsdelegierter der Saastal Bergbahnen und VR-Vizepräsident der Saastal Marketing AG. Sollte die Aktion nicht zustande kommen, also weniger als die angestrebten 99999 Abonnenten sich registrieren, so werden die Datensätze für Digitalwerbung für die Saastal Bergbahnen verwendet. Die gewonnenen Kundendaten werden aber ausschliesslich für Produkte rund um das Saastal benutzt, so Flaig.

Weiterverwendung vertraglich verboten

Weshalb aber die happigen Vorwürfe? Steckt tatsächlich kein Kern an Wahrheit drin? Dazu Flaig: «Es ist eine gute Aktion, die wir da machen. Leider gibt es Neider und Störfeuer. Wir befinden uns in einem harten Wettbewerb. Dem müssen wir uns stellen. Wir haben uns vertraglich abgesichert, damit eben genau die Weiterverwendung der Daten ausgeschlossen werden kann. Wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig, das dürfen Sie mir glauben.» Was gedenken die Saastal Bergbahnen aber zu tun, falls die österreichische Firma die Daten dennoch weiterverwendet? «Dann haben sie von unserer Seite ein scharfes Strafverfahren am Hals», so Rainer Flaig.

«Nur Werbung aus dem Saastal»

Auch Gilbert Loacker, Direktor der Mountain Marketing AG, dementiert die erhobenen Vorwürfe: «Wir verwenden diese Daten ausschliesslich für das Saastal, für niemanden sonst. Und wir verkaufen auch keine Datensätze. Wer sich bei der aktuellen Aktion registriert, der wird künftig nur Werbung aus dem Saastal erhalten.» Was sagt Loacker aber zu der Tatsache, dass die Firma Skiline, die sich wie die Mountain Marketing AG ebenfalls im Besitz der Dachgesellschaft Alturos AG befindet, im letzten Jahr aus Saas-Fee gewonnene Datensätze dazu verwendet hat, um Werbung für österreichischen Wein zu machen? «Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, das darf man nicht vergleichen. Einerseits wussten die Teilnehmer von Skiline, dass ihre Daten weiter- verwendet werden. Andererseits haben wir keine touristische Werbung damit gemacht, sondern nur Werbung für Wein.»

Kontrolle über Test-Accounts

Komme hinzu, dass sich Mountain Marketing sehr wohl bewusst sei, dass man sich mit dem missbräuchlichen Handel von Daten strafbar mache. «Und ich wüsste nicht, wie wir mit solchen Daten handeln könnten, ohne aufzufliegen. Kommt hinzu, dass das Kapital unserer Firma das Vertrauen unserer Kunden ist. Wenn herauskommt, dass wir ohne ihr Wissen mit solchen Daten handeln, schadet uns das beträchtlich», so Loacker. Wie aber will jemand kontrollieren, ob die Daten tatsächlich nicht gehandelt werden? «Mit Test-Accounts, die unser Kunde einrichten kann. Wenn auf diesen Test-Accounts über das Internet plötzlich Werbung von anderen touristischen Destinationen reinflattert, fliegt man schnell einmal auf. Kommt hinzu, dass sehr viele Personen aus dem Saastal an der Aktion teilnehmen. Wenn plötzlich das halbe Saastal Werbung von Skigebieten aus Österreich erhält, ist schnell einmal klar, aus welcher Ecke das kommt», führt Gilbert Loacker aus.wek03. November 2016, 07:20

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