TOURISMUS | Fast 30’000 Skipässe in weniger als einer Woche «verkauft» Der Hammerdeal steht – 1815.ch 21.04.17

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Quelle: https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/der-hammerdeal-steht-20170421-0/

Fortsetzung folgt. Auch in der Saison 2017/2018 wird man im Saastal für 222 Franken den ganzen Winter Ski fahren können. Dieses Mal ist auch Saas-Grund (Bergbahnen Hohsaas) dabei. 
Foto: Saastal Tourismus

Ambiances de sports d’hiver sur le domaine de Saas Fee, au pied de l’Allalin et des Mischabel, photographié ce mercredi 27 novembre 2013. (Photopress/Denis Emery)

Saas-Fee. Letzten Samstag lag der Buchungsstand für die Wintercard 2017/2018 der Saastal Bergbahnen noch bei 50’000 Einheiten. Das Soll von 77’777 verkauften Skipässen wurde gestern Abend, zwei Tage vor Ablauf der gesetzten Frist, erreicht.

Auf den ersten Blick scheint es unrealistisch, dass die Saastal Bergbahnen in so kurzer Zeit so viele Skiabos verkaufen konnten. Manch einer stellt infrage, ob da alles mit rechten Dingen zuging.

20’000 Wintercards in der Hinterhand gehabt

Urs Zurbriggen, stellvertretender Direktor der Saastal Bergbahnen, versichert gegenüber dem WB, dass beim Hammerdeal nichts getürkt ist. Zu den knapp 30’000 «verkauften» Wintercards sagt er: «Wie schon im letzten Winter haben viele Käufer lange zugewartet und erst im letzten Moment den Knopf gedrückt.» Zurbriggen relativiert indessen, dass nicht alle 30’000 Abos in den letzten sechs Tagen verkauft wurden: «Wir hatten einerseits noch einen Stock von 10’000 Karten von Kunden, die letzte Saison ein Mehrjahresabo lösten. Ein weiteres Kontingent von 10’000 Karten kam über die Wiederverkäufer zustande. Ferienwohnungsbesitzer, Hoteliers, aberauch Betreiber von Sportgeschäftenund Skischulen konnten die Abos über einen separaten Webshop beziehen. Jenes Kontingent wurde schliesslich, zusammen mit demjenigen der Mehrjahreskarten aus dem Vorjahr, erst zum Schluss der Aktion in den Ticker eingespeist.»

Einen positiven Effekt sieht Zurbriggen zudem im erfolgreichen Ostergeschäft: «Wir hatten über die Festtage super viele Gäste im Skigebiet. Derweil verfügten nur wenige von ihnen über eine Wintercard, da wir letztes Jahr nicht alle Gäste mit dem Hammerdeal erreichen konnten.» Aktive Werbung vor Ort für die Wintercard 2017/2018 sowie die Osteraktion (Wintercard für 211 statt 222 Franken) taten ihr Übriges. Nicht zuletzt hätte die Destination mit dem Trumpf «Schneesicherheit bis zum Saisonende» punkten können.

Wertschöpfungszuwachsvon 25 bis 30 Mio. Franken

Die Saastal Marketing AG ihrerseits teilte gestern mit, dass die Verantwortlichen nach dem Oster-Wochenende eine durchwegs positive Saisonbilanz ziehen. «Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir in Saas-Fee die Anzahl Logiernächte um über 15 Prozent steigern, die Anzahl Ankünfte sogar um über 22 Prozent», freut sich Geschäftsführer Pascal Schär.

Auch Zurbriggen ist äusserst zufrieden: «In den Skigebieten Saas-Fee und Saas-Almagell wurden zwischen dem 1. November 2016 und dem 17. April 2017 490’581 «Skier Days» (Anzahl verkaufte Tageskarten) gezählt, was gegenüber der letztjährigen Wintersaison einer Zunahme von über 50 Prozent entspricht.» Die Wintercard sei aber nicht nur für Saas-Fee und Saas-Almagell, sondern für den gesamten Wintertourismus im Tal ein voller Erfolg gewesen. Der Wertschöpfungszuwachs im Saastal wird auf 25 bis 30 Millionen Franken geschätzt.

Die gestern von der Saastal Marketing AG kommunizierten Zahlen decken sich mit den Aussagen, die Zurbriggen im Februar an der Infoveranstaltung in Saas-Grund machte. Er selbst dazu: «Die Zahlen blieben über den ganzen Winter relativ stabil auf hohem Niveau.» Sogar in der Zwischensaison habe man eine viel höhere Auslastung gehabt als noch in den Zeiten vor der Wintercard. Schär ergänzt: «Dank dem starken Wachstum spürt man im ganzen Tal Optimismus und Zuversicht.»mk21. April 2017, 00:00

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