TOURISMUS | Hammerdeal der Saastal Bergbahnen – WinterCARD 2017/2018 erhält Upgrade Übernachtungen zum halben Preis in Aussicht gestellt – Walliser Bote 13.10.17

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Quelle: https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/uebernachtungen-zum-halben-preis-in-aussicht-gestellt-20171013-0/

Herbst in Saas-Fee..(PPR/Saas-Fee/Christof R. Schmidt).

Saastal. Zusätzlich zur WinterCARD 2017/2018 für 222 Franken lancieren die Saastal Bergbahnen gegen Aufpreis von 111 Franken ein optionales Upgrade zur WinterCARD Gold. Tiefstpreise entlang der ganzen Wertschöpfungskette, so lautet das Motto.

In letzter Zeit ist es ruhig geworden um den Hammerdeal der Saastal Bergbahnen. Seit Ende April, als die Crowdfunding-Aktion das Soll von 77777 verkauften Skipässen erreichte, wurden lediglich ein paar Hundert Jahresabos an den Mann gebracht, wie Pascal Schär, Leiter der Saastal Marketing AG, bestätigt. Rainer Flaig, CEO der Saastal Bergbahnen, will sich auf Anfrage nicht zur WinterCARD äussern und verweist auf Schär. Dieser sagt: «Wir hoffen, dass wir bis zum Beginn der Wintersaison noch weitere WinterCARDS absetzen können. Wir starten diesbezüglich in den nächsten Tagen eine entsprechende Kampagne mit Fokus auf das Upgrade zur WinterCARD Gold.»

Keine Auskünfte über die Marketing-Ausgaben

Projektleiter Gilberto Loacker hielt Anfang 2017 an einer Infoveranstaltung in Saas-Grund–die Bergbahnen Hohsaas sind dieses Mal auch mit von der Partie–fest, dass die Saastal Bergbahnen einen Betrag in der Grössenordnung vom letzten Jahr aufnehmen werden, um den Hammerdeal bis November 2017 international zu bewerben. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass man nicht jedes Jahr zig Millionen Franken ins Marketing für die WinterCARD investieren könne. Wie viel Geld heuer konkret in die Hand genommen wird, will Schär nicht sagen: «Ich kann darüber keine Auskunft geben. Wir haben mit den Vertragspartnern Stillschweigen vereinbart.» Fest steht, dass Besitzer der WinterCARD Gold in den Genuss von 17 vergünstigten Angeboten kommen. Dazu gehört auch Skifahren zum halben Preis in kleineren Partnerskigebieten. Welche das sind, kann Schär ebenfalls nicht sagen: «Wir sind zurzeit noch daran, die entsprechen-den Verträge zu unterzeichnen.» Hierzu werde nächste Woche öffentlich informiert.

Jeder Hotelier hat die Wahl

Nebst diversen anderen Angeboten zum halben Preis (Skimiete, Eispavillon, Autoverlad usw.) sticht vor allem jenes der Übernachtungen ins Auge. Anders als bei der WinterCARD brauchts hier laut Schär keine kritische Masse, weil jeder Hotelier selbst entscheiden kann, ob und wann er seine Zimmer zum halben Preis gibt: «Wir streben hier vor allem eine Auslastungssteigerung für die Hoteliers an. Gerade in der Zwischensaison oder während der Woche könnten durch die WinterCARD Gold mehr Übernachtungen generiert werden.» Zudem erfolgten die Buchungen in einem geschützten Raum, womit ferner auch Billig-Angebote von Drittanbietern wie booking.com konkurrenziert werden könnten.

Wie viele Hoteliers bereit sind, ihre Zimmer zum halben Preis anzubieten, kann Schär derweil nicht sagen. Selbiges gilt denn auch für die Sportgeschäfte bezüglich Skimiete zum halben Preis. Man sei noch in Gesprächen.

Essen im Bergrestaurant mit 50 Prozent Rabatt

Der grösste Kostentreiber im Winterurlaub ist nebst den Skiabos und Hotelübernachtungen die Verpflegung. Hierbei hatten die Bergbahnen in der Vergangenheit vor allem das Bergrestaurant Längfluh im Auge. «Mit der WinterCARD Gold gibts dort kommende Wintersaison jeden Tag ein Pfannengericht zum halben Preis», so Schär. Bislang sei dies der einzige Gastronomiebetrieb, der im Rahmen des Hammerdeals Vergünstigungen anbiete. Man sei natürlich offen für weitere Betriebe mit entsprechenden Angeboten.

Unter dem Strich ist Schär überzeugt, dass auch der zweite Hammerdeal zum Erfolg führen wird. Die Stimmung am vorgestrigen Infoabend in Saas-Fee sei gut gewesen. Widerstand habe es keinen gegeben. Im Gegenteil, ergänzt Schär: «Die Leistungsträger stellten lediglich ein paar Verständnisfragen und sind offen für das Upgrade der WinterCARD.»

«Die Leistungsträger sind offen für das Upgrade der WinterCARD»
Pascal Schär, Saastal Marketing AG

mk13. Oktober 2017, 06:48

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