Hammerdeal Digitaler Grabstein

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19.4.2019 von Saas-Fee.Watch

„Hammer-Deal“ von Saas-Fee in WikiLeaks

Die Kleinaktionäre der Saastal Bergbahnen AG setzen einen digitalen Grabstein

Nach den nach wie vor schleierhaften Vorgängen rund um den „Hammer-Deal“ in Saas-Fee und die entsprechenden Verluste haben die Kleinaktionäre der Saastal Bergbahnen AG beschlossen, einen digitalen Grabstein zu setzen. Hier wird es weniger um einen Ort des Trauerns gehen, sondern vielmehr um einen Platz, der Raum für mehr Klarheiten schafft.

Daher haben sich die Kleinaktionäre dafür entschieden, auf WikiLeaks Dokumente zu veröffentlichen und auch für die Medien zugänglich zu machen, die Einblicke in das Entscheidungsverhalten der Verantwortlichen für den „Hammer-Deal“ geben. Dabei geht es den Kleinaktionären deutlich nicht darum, irgendwelchen Leuten persönlichen Schaden zuzufügen oder diese in Verruf zu bringen. Vielmehr soll mit der Zeit und der zunehmenden Menge an veröffentlichten Dokumenten mehr Transparenz in den Wirtschaftskrimi aus dem Saastal gebracht werden, da diese Transparenz leider nicht von den Verantwortlichen selbst hergestellt wird.

Publik gemacht werden unter anderem auch Protokolle aus Verwaltungsratssitzungen, wo jeder sehen kann, wie die Entscheidungen rund um den „Hammer-Deal“ eigentlich zustande gekommen sind. Zugleich werden die handelnden Akteure klar mit Namen, Positionen und ihren Rollen im vermeintlichen Super-Deal dargestellt.

Werden weitere Informationen benötigt, können diese gern über die spezielle Mail-Adresse angefragt werden. saasfee@mail.ch

Hammerdeal Verantwortlichkeiten

Öffentliche Diskussion um den „Hammer-Deal“ von Saas-Fee ist längst nicht beendet

Nur die Benennung der wahren Verantwortlichen kann Schritt zu mehr Klarheit sein

Nach einem Millionendefizit und einem 50%igen Aktienverlust berichten mehr und mehr Schweizer Medien über die unglaublichen Vorgänge rund um den „Hammer-Deal“, der seinerzeit mit Saisonabos zu Schleuderpreisen zwar viele Skitouristen nach Saas-Fee lockte, zugleich aber in den Kassen der Saastal Bergbahnen AG ein Millionenloch von 16 Millionen Franken hinterliess. Dabei werden die Verantwortlichkeiten nicht nur unter den Protagonisten des vermeintlichen Super-Deals hin- und hergeschoben, sondern auch in der Öffentlichkeit selten deutlich benannt.

Wir wollen hier für die Klärung der Sachlage und der entsprechenden Verantwortlichkeiten ein wenig Licht ins Dunkel der Machenschaften und Seilschaften bringen und benennen die Akteure in ihren Positionen und Rollen im Zusammenhang mit dem verhängnisvollen Hammerdeal. Dabei ist es nicht zu umgehen, mangelnde persönliche und fachliche Kompetenzen aufzudecken, Zusammenhänge zwischen Versagen und Verlust zu betrachten und so mehr Transparenz in die Sache als solches zu bringen

Roger Kalbermatten, Gemeindepräsident der Gemeinde Saas-Fee

Sollte Roger Kalbermatten aus den Geschehnissen und Verantwortung aus dem Hammerdeal als Gemeindepräsident von Saas-Fee zurücktreten?

Als Gemeindepräsident der Gemeinde Saas-Fee kann Roger Kalbermatten von einer grossen Mitverantwortung beim Zustandekommen des „Hammer-Deals“ nicht freigesprochen werden. Roger Kalbermatten ist nicht nur Gemeindepräsident von Saas-Fee, sondern zugleich Verwaltungsrats-Vizepräsident der Bergbahnen Saastal Bergbahnen AG. Die Saastal Bergbahnen AG sind zugleich Mitbegründer der SMAG, Saastal Marketing AG, zu denen auch die Gemeinde Saas-Fee gehört. Damit wird klar, wie sich die Machtverhältnisse verteilen und Gelder umverteilt werden. Auch wenn Roger Kalbermatten meint, die Vorgänge seien in einer einvernehmlichen Abstimmung mit allen Akteuren gelaufen, scheint das nicht glaubwürdig. Würde man heute die Bevölkerung fragen, ob der Einsatz von Steuergeldern für den „Hammer-Deal“ für gut befunden wird, würde diese Kalbermatten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr wählen. Wenn er selbst sich kritisch mit den Vorgängen und Folgen auseinandersetzen würde, müsste er sich selbst die Frage stellen, ob er nicht freiwillig zurücktreten sollte.

Rainer Flaig, ehemals CEO, Verwaltungsrat und Direktor der Saastal Bergbahnen AG, jetzt Direktor der SkiArena Andermatt-Sedrun

BT-Stammtisch im Hotel Stern, Chur, zum Thema Skigebietsverbindung Lenzerheide – Arosa: Rianer FLaig (CEO Bergbahnen Lenzerheide)

Rainer Flaig ist der „Miterfinder“ des „Hammer-Deals“ und hat diesen gegenüber und gemeinsam mit der SMAG/STAG eingefädelt und durchgesetzt. Gemeinsam mit Professor Jürg Stettler sass Rainer Flaig im Verwaltungsrat der SMAG, wo der „Hammer-Deal“ schlussendlich kreiert wurde. An der Kompetenz eines Rainer Flaig darf gern und jederzeit gezweifelt werden, zumal bereits andere seiner Aktionen herbe Schläge ins Kontor der jeweiligen Arbeitgeber waren ( https://bit.ly/2TVg8CI ). Insofern ist fragwürdig, warum selbst der neuen Arbeitgeber, die SkiArena Andermatt-Sedrun, Flaig als Star feiert, obwohl er im Saastal nichts als Verluste hinterlassen hat und dort die Rolle des Lügenbarons trefflich besetzt.

Das Wissen um die digitale Vermarktung scheint bei Rainer Flaig eng begrenzt zu sein, sonst wären solche Aktionen wie der „Hammer-Deal“ mitsamt der datenschutzrechtlich fragwürdigen Zusammenhänge niemals aufgelegt worden.

Letzter Artikel:  https://bit.ly/2PqR9qF

Pascal Schär

Ex Ceo SMAG/STAG Saas-Fee

Dieser steht in einem festen espannt mit Rainer Flaig und hat sicherlich nicht ganz zufällig genau mit diesem nach Andermatt-Sedrun gewechselt. Dort wurde speziell für den vermeintlichen Tourismusexperten Schär eine neue Stelle erfunden (von Flaig?). Lächerlich mutet auch hier die Lobeshymne an, die auf Schär und den „Hammer-Deal“ als Erfolgsprodukt angestimmt wird. Auch Schär hat gemeinsam mit Flaig die Verluste der Saastal Bergbahnen AG zu verantworten. Das muss deutlich gesagt werden. Ebenso deutlich muss gesagt werden, dass Pascal Schär in seiner Funktion als Geschäftsführer der Saastal Tourismus AG reihenweise die Mitarbeiter davongelaufen sind. In kürzester Zeit hatten acht seiner Mitarbeiter selbst gekündigt, da sie sowohl von der Inkompetenz als auch der Arbeitsweise eines Schär absolut schockiert waren. Für Andermatt dürfte da nichts anderes zu erwarten sein. Möglich auch, dass Schär auch dort seine Widersacher einfach aus dem Job schassen will.

Wie ein Missionar zieht Schär durch die Schweiz ( https://bit.ly/2L3TQQr )  und präsentiert allerorten die Smart Marketing Engine ( https://www.saas-fee.ch/de/marketing-engine/ ), die er selbst weder entworfen noch lauffähig gemacht hat. Er hat diese nicht einmal verstanden und führt sich mit fremder Leute Arbeit und Engagement als Heilsbringer des Marketings auf. Dennoch ist es ihm nicht gelungen, damit irgendwo auf Gehör zu stossen und so ist er mangels guter Alternativen zunächst in Saas-Fee geblieben, bis er, oh Wunder, gemeinsam mit Flaig, die Flucht nach Andermatt angetreten hat. Kompetenzen in der digitalen Welt sind bei ihm ebenso Mangelware wie echte Expertise mit erfolgreichen Resultaten in der Tourismusbranche.

SMAG – Saastal Marketing AG

Die SMAG wurde seinerzeit ins Leben gerufen, um die Vermarktung im Saastal, speziell der touristischen Angebote anzukurbeln. Der Präsident der SMAG war immer Professor Jürg Stettler.

Marc Nufer, Präsident der Saastal Bergbahnen AG vor Pirmin Zurbriggen

Auch Marc Nufer, der Vorgänger von Pirmin muss mit in die Verantwortung genommen werden. Er hatte massgeblichen Anteil daran, dass der „Hammer-Deal“ mit der Winter-Card überhaupt ins Rollen kommen konnte.

Edmund Offermann, Grossaktionär der Saastal Bergbahnen AG

Edmond Offermann, Hauptaktionär Bergbahnen Saas-Fee

Einer der grössten Aktionäre der Saastal Bergbahnen AG war und ist der Privatmann Edmund Offermann. Dieser verwaltet in seinen Hedgefonds über 60 Milliarden Franken an Vermögen und hat in seiner Rolle als stimmberechtigter Grossinvestor natürlich heftig im „Hammer-Deal“ mitgemischt. Das gilt auch dann, wenn er heute ein anderes Statement gegenüber den Medien bezieht, als das seine früheren Aussagen glauben machen. Verständlich ist, dass sich Offermann aus den aktuellen Vorgängen herausziehen möchte, zumal seine Dom-Collection wohl auch in schwierigem Fahrwasser ist und im Sommer geschlossen bleibt.

Professor Jürg Stettler, Hochschule Luzern, ausweislich Tourismus- und Vermarktungsexperte

Professor Jürg Stettler, Hochschule Luzern

Die gesamte Hauptverantwortung für den „Hammer-Deal“ liegt bei Professor Jürg Stettler ( https://bit.ly/2KS6gdR ). Er war der Verwaltungsratspräsident der SMAG und damit Hauptprotagonist auch rund um den „Hammer-Deal“. In diesem Zusammenhang hat er sich selbst über die Hochschule Luzern das KTI-Projekt zugeschanzt ( https://bit.ly/2PjFny6) , wobei auch dieses Projekt voller Unklarheiten über Finanzierung, Zielstellung und Erfüllung strotzt (CHF 460‘000). Stettler hat den „Hammer-Deal“ berechnet und gemeinsam mit Rainer Flaig als machbar durchgesetzt. Mit welchen Zahlen hier tatsächlich „gerechnet“ wurde, bleibt unklar. Die Verstrickung zwischen Flaig und Stettler ist ebenso hahnebüchend wie das, was beide jetzt als Verantwortung verstehen. In diesem Zusammenhang zeigt auch das Sttement gegenüber der Luzerner Zeitung, wie wenig transparent die Zusammenhänge sind und wie sich Stettler und Flaig einer Verantwortung entziehen wollen. Es wird schlicht nicht die Wahrheit gesagt. Gerechnet haben den „Hammer-Deal“ Stettler und Flaig, das sollte und muss klar sein. Nun stellt sich die Frage, was die Kompetenzen eines Ingenieur mit MBA (Flaig) und eines Professors der Wirtschaft (Stettler) wert sind, wenn diese nicht in der Lage sind, einen vernünftigen Deal auszurechnen, der auch mit Nachhaltigkeit punktet. Im TV-Interview (https://bit.ly/2DishMy)  sagt Stettler, dass das Erreichen der Verkaufszahlen von 99’999 Abos zum Preis von 222 Franken die Voraussetzung und das Ziel des „Hammer-Deals“ gewesen seien. Bekannt ist jedoch, dass diese Zielstellung bei Weitem nicht erreicht wurde. Rechnet man den Verkauf mit den 99‘999 Abos und zieht die Marktingkosten (9‘000‘000)ab, bleibt der DEAL immer noch sehr negativ. Im Interview sagt Stettler aber nicht, dass man das eigentliche Ziel gar nicht erreichen konnte, obwohl man aus den statistischen Zahlen heraus ganz klar wusste, wieviel Skitouristen tatsächlich kommen würden. Entsprechend zeitig hat man gewusst, dass der „Hammer-Deal“ ein Verlustgeschäft werden würde und hat entsprechend versucht, mit geschönten Zahlen und Grossabkäufen durch die Gemeinde Saas-Fee und einen weiteren Grosseinkäufer den Deal als Erfolg zu propagieren. Schon beim ersten Saisonabschluss des „Hammer-Deals“ war klar, dass die Ziele nicht erreichbar sind. Nun stellt sich die Frage, warum dieses Konzept über drei Jahre fortgesetzt wird, obwohl klar ist, dass es sich hier um einen Flop handelt. Nach dem ersten Jahr (gemäss OR) hätte der Verwaltungsrat Sanierungsmassnahmen einleiten müssen und das ganze beenden. Diese Frage wird Professor Stettler beantworten müssen. Kleine Randbemerkung: Hoffnung ist kein Konzept für ein erfolgreiches Marketing! Das sollte ein Wirtschaftsprofessor jedoch wissen. Es wird klar, dass Stettler sowohl einer der Hauptakteure und damit auch einer der Hauptverantwortlichen für das Verlustgeschäft mit dem „Hammer-Deal“ ist. Dieser Verantwortung sollte er sich nicht entziehen können und dürfen. Warum bezieht Stettler nicht klar und deutlich und vor allem zusammenhängend und wahrheitsgetreu Stellung? Die Aussage, mit dem „Hammer-Deal“mehr Übernachtungen und eine bessere Auslastung erzielt zu haben reicht nicht aus. Dafür hätte auch eine normale Marketing-Aktion vollkommen ausgereicht. Entsprechend ist die Aussage von Stettler nicht nur lächerlich, sondern widerspricht jeglicher wirtschaftlicher Vernunft, wenngleich vom einem Professor der Wirtschaft Anderes zu erwarten gewesen wäre. Im Zusammenhang zwischen den tatsächlichen Vorgängen und den Äusserungen im TV-Interview des Schweizerischen Fernsehens stellt sich die Frage, woher Stettler seine Kompetenz bezieht oder ob er wirklich noch Herr seiner Sinne ist. Aber vielleicht gehört auch das zur Verschleierungstaktik, die naheliegend scheint. Für die Hochschule Luzern mit dem KTI Projekt ist es eine ganz schlachte Referenz.

Immer noch versucht Stettler, den „Hammer-Deal“ mit der Wintercard als eine Crowdfunding Aktion darzustellen. Allerdings war dies nie ein Crowdfunding, vorausgesetzt Stettler weiss überhaupt, was das ist. Der „Hammer-Deal“ war eine Dumping-Aktion a la Aldi-Preisschlacht und hat nicht einmal als solche funktioniert. Zu einer Crowdfunding Aktion müsste zumindest ein nachhaltiges Produkt da sein, was die Wintercard entsprechend der erzielten Gewinne (namentlich Verluste) nun wirklich nicht ist. Wenn sich Stettler im Fernsehen anders äussert, ist das nicht nur lächerlich, sondern geradezu schon peinlich, auch für die Bevölkerung im Saastal und deren öffentliches Ansehen.

Fragwürdige Geschäfte

Sieht man die Abläufe und handelnde Personen im Zusammenhang wird deutlich, das neben persönlichem Versagen und Inkompetenz auch fragwürdige Geschäfte eine bedeutende Rolle im Skandal um den „Hammer-Deal“ spielen. Gerade in Bezug auf das Wirken der Mountain Marketing AG, die ihre Wurzeln in Österreich hat, ist interessant, dass genau diese Mountain Marketing AG für satte 2 Millionen Franken Saison-Abos im „Hammer-Deal“ erworben hat. Interessant , an dieser Stelle aber (noch) nicht weiter zu beanstanden ist, dass sich mit der Schröcksnadel-Gruppe wiederum Österreicher um den Erhalt einer Schweizer AG „kümmern“.

Ebenso fragwürdig ist, dass in jedem Jahr des „Hammer-Deals“ über 3 Millionen Franken für das Marketing ausgegeben wurden. Vor der „Hammer“-Aktion kam die SMAG sehr gut auch mit einem Marketing-Budget von nur 600’000 Franken für die Destination Saas-Fee, Saas-Grund, Saas-Almagell und Saas-Balen zurecht. Ein scheinbarer „Wunder-Deal“ muss also mit exorbitanten Summen vermarktet werden, um dann trotzdem nicht zu funktionieren? Hier liegt etwas von Beginn an im Argen, was deutlich in der Verantwortung der Akteure liegt! Erstaunlich, dass hier mit Jürg Stettler ein Wirtschaftsprofessor gewissermassen mit im Boot sitzt, der es doch schon aufgrund seiner Profession besser wissen sollte oder müsste. Offenbar hat dieser, warum auch immer, Jahr für Jahr mit seinen Veraltungsratslkollegen alle Augen zugedrückt und das Verlustgeschäft mit durchgewunken. Es muss unbedingt weiter nachgefragt werden, wer hier eigentlich was tatsächlich zu verantworten hat und warum diese Misswirtschaft weiter geduldet wird, obwohl schon nach dem ersten Jahr klar war, dass der „Hammer-Deal“ für die Destination in der Endkonsequenz kein tatsächlicher Erfolg ist, auch wenn einige Hotels und Tourismus-Dienstleister mehr Umsatz schreiben konnten, nicht aber die Saastal Bergbahnen AG.

Überlegenswert ist, was mit den verbrannten Geldern von jährlich mindestens 3 Millionen Franken hätte alles passieren können, wenn man eine andere Form der Vermarktung gewählt hätte. Interessant dabei ist, dass zunächst auch ganz andere Marketingansätze im Gespräch waren, die dann jedoch auf Betreiben von Flaig und Stettler und willfährigem Abnicken durch Kalbermatten und den Verwaltungsrat verhindert worden sind.

Das Hauptproblem der Destination Saas-Fee liegt eben nicht, wie der „Hammerdeal“ um die Winter-Card vermuten lässt, im Winter, sondern eher im Sommer. Was die Hoteliers im Winter verdienen, frisst ihnen der Sommer wieder aus der Hand. Das ist der schlagende Grund dafür, dass viele Hotels im Sommer schliessen, darunter auch die Dom-Collection von Offermann. Das ist ein richtiger Schuss ins eigene Knie. Statt die Vermarktung auf den Sommer auszurichten, verpulvert man eine Unmenge Geld (3 Millionen Franken jährlich) für das Wintermarketing, obwohl die Region im Winter selbst kaum Probleme hat. Warum verkauft man die ertragreichen Winterprodukte in einer fatalen Dumpingstrategie, statt die Sommer-Produkte auf ein neues Level zu heben? Diese Logik ist nicht zu verstehen und gerade ein selbsternannter Experte für Wirtschaft und Tourismus wie Jürg Stettler sollte diese Zusammenhänge doch verstehen können. Die deutliche Frage steht also: Warum verbilligt man die Zeiten in denen man Geld verdient und vernachlässigt den ertragsarmen Sommer vollkommen?

Spannend zu wissen ist, dass es dieselben Akteure rund um Flaig und Schär sind, die jetzt in Andermatt-Sedrun bereits die ersten Sitzungen mit den alten Partner abgehalten haben. Mit welchem Ziel ist bislang unklar. Nur die Seilschaften sind offenbar dieselben. Es trifft sich praktisch dieselbe Versagertruppe zum nächsten Ausverkauf. Und auch wenn Flaig meint, es sei seine Privatsache, mit wem er arbeitet, ist es doch eine solche nicht. Oder kann es Privatsache sein, wenn Aktionäre mit Lug und Trug um ihre Anteile geprellt werden und mit fragwürdigen Deals ganze Destinationen an den Rand des Ruins getrieben worden sind?

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