Saas-Fee.Watch hält an Aufklärung fest

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Wahnsinn in Saas-Fee
Wahnsinn in Saas-Fee

Trotz dem Widerstand der Verantwortlichen sorgen Kleinanleger der Saastal Bergbahnen AG für öffentliche Wahrnehmung

Seit Monaten schon kochen immer wieder die Meldungen und Gerüchte um die Vorgänge rund um die Saastal Bergbahnen AG hoch. Klare Zahlen belegen, dass hier mit Misswirtschaft und Seilschaften Verluste erwirtschaftet wurden, die den Kleinanlegern lange Zeit nicht transparent dargestellt worden sind. Erst bei der letzten Generalversammlung der Aktionäre wurde offenbar, wie dicht sich die Saastal Bergbahnen AG am Konkurs bewegt. Entsprechend wurde nicht allen Verwaltungsräten die Entlastung erteilt, was nunmehr vor allem die Kleinanleger dazu bewegt, öffentlich nach Offenlegung aller Details rund um den verhängnisvollen „Hammer-Deal“ mit all seinen Verstrickungen und Folgen zu verlangen.

Dazu hat sich eine Streitgenossenschaft gegründet, die auch mit der digitalen Veröffentlichung relevanter Fakten auf der Webseite saas-fee.watch die Verantwortlichen zur bedingungslosen Offenheit zwingen will. Der Erfolg dieses Unterfangens zeigt sich derweil nicht nur in den haltlosen Drohungen der angegriffenen Verantwortlichen des alten Verwaltungsrates gegenüber der Streitgenossenschaft, sondern vor allem auch in der regen Nutzung des digitalen Angebotes der Streitgenossenschaft. Erste Statistiken zeigen, dass ein überdurchschnittliches Interesse nicht nur an der vollständigen Offenlegung im Wirtschaftskrimi rund um die Saastal Bergbahnen AG besteht, sondern vor allem auch an der Webseite, die mit ungewohnter Klarheit die Verantwortlichen benennt und anspricht.

Schaut man sich die aktuellen statistischen Daten von saas-fee.watch an wird klar, dass es sich hier längst nicht mehr nur um ein regionales oder nationales Phänomen handelt. Die Seitenbesucher kommen praktisch aus aller Welt, so dass neben den Besuchern aus der Schweiz auch solche aus Österreich, Deutschland, Frankreich oder Russland oder den USA zu registrieren sind. Dabei handelt es sich weniger um zufällige Nutzer, was sich auch daran belegen lässt, dass ein grosser Teil der Seitennutzer, diese länger als eine Stunde geöffnet hielt, was für ein grosses Interesse an der Sachlage steht. Die meist genutzte Einstiegsseite war die, auf der über den so genannten Hammer-Deal und die Verantwortlichkeit von Pirmin Zurbriggen berichtet wird. Nachvollziehbar sind diese statistischen Fakten unter anderem auch auf saas-fee.watch selbst, da die Macher der Seite grossen Wert auf Öffentlichkeit und Transparenz in der Sache legen.

Es geht um die Zukunft im Saastal

Wer sich genauer mit den Vorgängen rund um den Hammer-Deal und die damit eingefahrenen Verluste befasst wird schnell erkennen, dass es n der Endkonsequenz nicht nur um Vetternwirtschaft, Vertrauensbruch und fehlende Transparenz geht. Und es geht auch nicht nur um die Zukunft der Saastal Bergbahnen AG. Vielmehr geht es um die Zukunft einer ganzen Destination, die wegen wirtschaftlicher und politischer Fehlentscheidungen enorm ins Trudeln gerät. Mit in der Verantwortung ist dabei ohne Frage auch der Gemeinderatspräsident von Saas Fee Roger Kalbermatten, der sich zunehmend klarer mit dem Misstrauen der Wähler auseinandersetzen muss. Das wird unter anderem auch darin deutlich, dass nach aktuellen Umfragen für ihn keine Chance auf Wiederwahl bestünde.

In diesem Zusammenhang spannend ist auch, dass Ausgaben der Gemeinde in Höhe von um die eine Million Franken wohl niemals autorisiert waren oder zumindest unklar ist, woher der Gemeinderat Kompetenzen für solche Ausgaben für die Saastal Bergbahnen AG bezieht beziehungsweise bezogen hat. Hier ist doch nach wie vor Vieles im Unklaren, was es auch mit dem Druck der Öffentlichkeit zu klären gilt. Dazu gesellt sich das komplette Beziehungsgeflecht rund um die alten und neuen „Macher“, die jetzt nach der scheinbaren Rettung durch die Familie Schröcksnadel immer noch klare Antworten schuldig sind. Mittlerweile entsteht bei nicht wenigen Kleinanlegern der Eindruck, dass hier auf Zeit gespielt wird und das verkrustete und undurchsichtige Beziehungsgeflecht weiter gedeckt werden soll. Leider zu Lasten der Anleger, die schon jetzt mit einem Kapitalschnitt von 50% leben müssen. Weitere Verluste nicht ausgeschlossen.

Saas-Fee.watch sorgt für Öffentlichkeit

Mittlerweile gelingt es den Verantwortungsträgern nicht mehr uneingeschränkt, die rätselhaften Vorgänge rund um den Millionenverlust bei den Bergbahnen unter Verschluss zu halten. Nicht nur die Streitgenossenschaft sondern auch saas-fee.watch leisten einen erheblichen Anteil an der Offenlegung der zweifelhaften Geschäftspraktiken, die sich wohl bis heute fortsetzen.

Bürgerversammlung der Gemeinde Saas Fee am 17. Juni 2019

SaasiWatchBot wird auch vor Ort sein und ausführlich berichten.

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Als ein Erfolg kann gewertet werden, dass die Streitgenossenschaft nunmehr auch bei der Ur- und Bürgerversammlung der Gemeinde Saas Fee am 17. Juni 2019 deutliche Fragen an den Gemeinderat stellen wird und dabei vor allem eines einfordern will: Klarheit, Ehrlichkeit und Offenheit. Wie schlecht es um diese Attribute derzeit in den Personenkreisen rund um die Saastal Bergbahnen AG bestellt ist, lassen die Drohungen vermuten, die auch gegenüber saas-fee.watch ausgesprochen werden. Offensichtlich ist das ein Versuch, die Akteure der Streitgenossenschaft zum Schweigen zu bringen und mit einem Maulkorb zu belegen. Was bei solchen Unternehmungen herauskommt haben sehr gut schon die Vorgänge um den Konkurs beispielsweise von Leukerbad gezeigt.

Sowohl die Streitgenossenschaft als auch saas-fee.watch indes sind nicht gewillt, klein beizugeben und sich auf die hinteren Plätze bei der Aufklärung im Wirtschaftskrimi verweisen zu lassen. Wenn bürgerschaftliches Engagement im Saastal nicht mehr gefragt ist zeigt das wohl, wie weit Korruption, Amtsmissbrauch, Misstrauen gegenüber der eigenen Bevölkerung und vermeintliche Wirtschaftskriminalität bereits gediehen sind. Zeit für Veränderung, Zeit für Offenheit und eben Zeit für Öffentlichkeit. Zeit für saas-fee.watch.

Detailliertere Informationen sind auf saas-fee.watch verfügbar aber auch direkt unter der Kontaktangabe einzuholen.

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